Pico de gallo, so & fermentiert

Pico de gallo oder „Hahnenschnabel“, wie es übersetzt heißen würde, kommt aus Mexiko zu uns und ist eigentlich eine Salsa. Ich seh das aber nicht so streng und ess es mal als Salat und mal als Dip für Chips, Tacos oder Nachos.

Der lustige Name kommt wahrscheinlich von der schnabelartigen Form der roten JalapeñoChilischoten. Oder, Zitat Wikipedia: „Eine weitere plausible Erklärung geht davon aus, dass pico von dem Verb picar stammt, das zwei Bedeutungen hat: 1. „hacken“ und 2. „beißen“ oder „stechen“. Der Hahn, gallo auf Spanisch, ist hingegen eine verbreitete Metapher für den männlichen Macho in der mexikanischen Kultur. Ein typisches Macho-Thema ist der Stolz darauf, die Schärfe (picante) von Chilis aushalten zu können.“ Manche Konstanten gehen halt durch alle Kulturen. 😉

Bei meinem Pico de gallo ist Schärfe kein Thema, ich mach eine freundlich unscharfe Grundsauce, und je nach Bedarf (oder Besuch) kommen Chili, Ananas, Mango oder Avocado dazu.

Zutaten:
•  12 Paradeiser (Tomaten)
•  8 grüne Paprika
•  3 rote Paprika
•  1 rote Zwiebel
•  1 weiße Zwiebel
•  3 Knoblauchzehen
•  1 Bund Koriander
•  3 Limetten, ausgepresst
•  2 TL Salz

Zubereitung:
•  Das ganze Gemüse und den Koriander klitzeklein schneiden. Den Limettensaft und das Salz dazugeben. Vermischen. Fertig.
Tipp: Ich verwende beim Spitzpaprika manchmal eine Schere zum Schmalschneiden.

Als Salat:
2 bis 3 TL gutes Olivenöl dazugeben. Und gleich genießen.

Als Ferment:
Normalerweise würde ich ausgehend vom Gewicht 3 Prozent Salz verwenden, es wird aber nur sehr kurz fermentiert, also habe ich nur 2 TL verwendet.
1 bis 5 Tage fermentieren lassen. Ganz nach Geschmack. Ich verwende das kleine Glas zum kosten, damit das Große safe ist. Ich habe es nach 2 Tagen in den Kühlschrank gestellt. Dort hält es sich jetzt ein paar Monate.

Passt sehr gut zu Fleischgerichten. Zum Beispiel zu Lammrücken in Rotweinsauce.

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Jerusalem Salat

Jerusalemsalat - Das ist hier ist ein Salat den ich sehr liebe und der sofort süchtig macht. Der Trick beim Jerusalem Salat ist es das Gemüse super, mini, klein zu schneiden, in Kombination mit den drei frischen Kräutern.
Jerusalemsalat

Meine Mutter schickt mir im Sommer immer Fress­pa­ket voll mit sonnengereiftem Gemüse aus der Südsteiermark. Schön so ein eigener Garten. Was macht man mit so viel saftigen Vitaminen: ei klar, Salat!

Dieser Salat macht sofort süchtig. Der Trick beim Jerusalem Salat ist es das Gemüse super, mini, klein zu schneiden, in Kombination mit den drei frischen Kräutern. Ich habe vor ein  paar Jahren amerikanischen Cups für mich entdeckt. Sie machen mir das Kochen einfacher, weil man sich schlichtweg das Abwiegen spart. Sehr gut für Leute wie mich, die sich alles möglichst einfach machen wollen. Für alle ohne Cups habe ich alles auch in Gramm angegeben. Bei Salaten kann man natürlich auch immer Pi mal Daumen vorgehen, je nach dem was Bauernmarkt, Supermarkt oder Mamas Garten eben gerade so hergeben.

Zutaten:
• 2 cups o. 320 g Paradeiser, sehr klein geschnittenen
• 2 cups o.320 g Gurke, sehr klein geschnittenen
• 1 cup o. 160 g rote Zwiebel, sehr klein geschnittenen
• 1 gepresste o. sehr fein gehackte Knoblauchzehe
• 4 EL frischer Koriander, gehackt
• 4 EL frische Petersilie, gehackt
• 4 EL frische Minze, gehackt
• 3 – 4 EL Olivenöl
• Saft von 2 Zitronen
• Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Gurke, Paradeiser und Zwiebel sehr klein schneiden. Kräuter hacken. Knoblauch so wie ich altmodisch pressen oder sehr fein hacken. Zitronen auspressen. Olivenöl dazu schütten. Alles in einer Schüssel vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mahlzeit!

Passt sehr gut zum Nudel Kugel.

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