Pizzateig original Italienisch (Fermentiert)

(Fermentierter) Pizzateig original Italienisch - Als Liebhaberin von allem fermentiertem wahr ich von diesem Rezept für Pizzateig sofort angetan. Eh klar, haben unsere südlichen Nachbarn auch entdeckt das alles Vergärte viel epischer schmeckt. Und eh klar, haben sie das in ihren Pizzateig einfliessen lassen. Um diesen Teig hinzubekommen braucht man nur zwei Dinge: erstens das richtige Mehl und zweitens: die Eigenschaft zu vergessen!
(Fermentierter) Pizzateig original Italienisch

Als Liebhaberin  von allem fermentiertem war ich von diesem Rezept für Pizzateig sofort angetan. Eh klar, haben unsere südlichen Nachbarn auch entdeckt das alles Vergärte viel epischer schmeckt. Und eh klar, haben sie das in ihren Pizzateig einfliessen lassen. Um diesen Teig hinzubekommen braucht man nur zwei Dinge:  erstens das richtige Mehl und zweitens: die Eigenschaft zu vergessen!

Zum Ersten: in Italien würde man ein Farina di grano tenero tipo 00 verwenden, in Österreich am besten glattes Mehl, Weizenmehl Type 480 oder Dinkelmehl Type 630/700. Hartweizengriess ist wichtig, der macht alles knuspriger.
Zum Zweiten: dieser Teig geht ganz schnell zu machen, was aber Zeit braucht ist der Teig an sich. Deshalb den Teig machen und dann einfach im Kühlschrank „vergessen“. Bei mir klappt das immer wieder ganz wunderbar.

Zutaten:
(für 4 Portionen)

•  350g Weizen o. Dinkelmehl mit niedriger Typenzahl z.B. W480 o. D630
•  50g Hartweizengriess
•  50ml natives kaltgepresstes Olivenöl
•  200ml handwarmes Bier
•  15g frische Germ oder 1 Packerl Trockengerm
•  1 1/2 TL Salz

Zubereitung:
•  Germ im Bier auflösen, mind. 10 Minuten dann sollte es leicht schäumen. (Tipp: Das ist ein super Indiz um festzustellen ob die Hefe noch ok ist, wenn nix schäumt – dann isses nix) 
Ok, also während die Germkultur sich aktiviert, die beiden Mehle mit dem Salz mischen, dann das Bier-Germgemisch und das Öl dazugeben. Verrühren und 8 – 10 Minuten zu einem ‚gschmeidigen Teig kneten. Hier hilft mir meine R2D2 Küchenuhr.

•  Den Teig in eine Schüssel legen, sorgfältig abdecken und in den Kühlschrank stellen. Am besten über Nacht oder zumindest 8 Stunden. Meine Taktik, wie oben schon erwähnt, ist es den Teig hier komplett zu vergessen. Das gibt ihm mehr Zeit, um zu fermentieren. Es entwickelt sich ein fantastischer, leicht säuerlicher Geschmack, da durch die Hefen Zucker zu Alkohol umgewandelt wird. Keine Angst dass der Teig schlecht wird oder versauert, 1 Woche lang wird er immer besser, länger würde ich ihn nicht reifen lassen. Das Ganze ist auch unter „lange Teigführung“ bekannt. Natürlich kann man den Teig nach diesem Rezept auch sofort verwenden, aber geschmacklich versäumt man halt was.

•  Den Teig zwei Stunden bevor man ihn braucht aus dem Kühlschranck holen. Vierteilen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln ein wenig bemehlen, damit sie nicht anfangen zu „schwitzen“ wenn sie Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen. Mit einem Tuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. z.B. Backrohr mit eingeschaltetem Licht.

•  Nach zwei Stunden die Teigkugel ausrollen und die Pizza der Wahl daraus machen.

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2 Kommentare

  1. Ja, der Pizzateig kommt bei uns auch erst nach zwei Tagen Kühlschrankaufenthalt in den Ofen…so wurde es uns in Italien beigebracht. Und weil wir natürlich italienischer als die Italiener sein wollen, halten wir uns strikt daran…und dann sind es auch schnell mal 5 oder 6 Tage und Nächte in denen der Teig vor sich hin friert😉🤣
    Im Ernst, ist tatsächlich deutlich besser im Geschmack und Konsistenz! Das Gleiche gilt übrigens auch für Brotteige mit Hefe drin (hab mit anderen noch keine Erfahrung, da meine Lieben nur weißes Brot lieben).

    1. Es ist einfach der beste Trick den Teig so richtig super schmackhaft zu machen. Und es ist so einfach. Nach dem Ersten mal ausprobieren war ich süchtig und habe für eine Woche nur mehr Pizza gegessen 🙂

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